„Create a picture of elegance“

Unter dieser Maxime bemüht sich der deutschlandweit organisierte Verein RID Reiten im Damensattel e.V. die wunderbare Welt des Reitens im Damensattel mit zahlreichen Aktivitäten wie Messeteilnahmen, Lehrgängen und Reitvorstellungen bekannter zu machen.
Interessierte sind auf www.damensattel-deutschland.de herzlich zum Stöbern eingeladen.

Die Jagd in seiner ursprünglichen Form, als höfische Parforcejagd hat über Jahrhunderte das gesellschaftliche Leben an allen europäischen Fürsten und Königshäusern geprägt. So auch in Bayern. Kurfürst Max Emanuel und seine Nachkommen haben zw. 17 u. ende 18tes Jahrhundert die schönen Jagdschlösser um München geschaffen. 1888 wurde bereits die erste Bayerische Schleppjagdmeute gegründet, welche während der Saison  bei Schleißheim stationiert war. Sie diente ausschließlich den berittenen Abteilungen und wurde zur Ausbildung des schnellen Geländereitens genutzt. Schnelles denken u. schnelles handeln wurde auf schnellen Jagdritten geübt. Diese Meute bestand bis zum Ende des 2. Weltkrieges 1918. In den nachfolgenden Jahren gab es bis zum 2. Weltkrieg rund 50 Meuten in Deutschland, darunter auch schon die ersten Schleppjagdvereine. Z.B. in Hamburg u.in NRW.  Nach dem 2. Weltkrieg begann mit Unterstützung der Engl. Besatzungsmacht der Wiederaufbau der Meuten. Im Jahr 1962 kam die 1960 gegründete Cappenberger Meute erstmals nach Bayern und begeisterte da den wiederbeginnenden Reitsport. 1983 wurde ein Cappenberger Pack ( 30 Jagdhunde) in Bayern stationiert und für Schleppjagden im Frühjahr und Herbst eingesetzt. Dies führte schließlich 1986 zur Vereinsgründung und 1989 zum Kauf der eigenen Meute.

Die Philosophie des Vereins ist die Pflege dieses traditionsreichen Sports, welcher als Ursprung für Galopprennen und später dem heutigen Turniersport  gilt. Dazu gehört ein vielseitig ausgebildetes Pferd mit reiter und eine durchgezüchtete Hunderasse wie unsere Englischen Foxhounds. Ihre Abstammungen lassen sich bis 250 Jahre zurückverfolgen. Den Sport zurückbringen wo er herkommt ist meine Devise. Schlösser beleben , Geschichte erleben lautet mein Credo. Dazu noch unterstützend die entsprechende Jagdmusik aus dem Parforcehorn. Um diesen Sport mit all seinen Traditionen am Leben zu erhalten, brauchen wir aktive und passive Mitglieder sowie weitere Sponsoren die zum Unterhalt der Meute und dem Trainingsgelände mit beitragen. Der Verein ist gemeinnützig anerkannt.